Es ist noch Suppe da! (Tag 3)

Der dritte Tag begann etwas später als der zweite. Ich wachte so gegen 12:30 - 13:00 Uhr auf meiner sehr bequemen Luftmatzratze auf und hörte von draußen Musik. Ich stand auf mit den Worten: "Lars. Hör ma! De Zoch kütt!"

Es konnte in der Tat nicht weit sein. Also fertig machen, rein in das Kostüm und auf nach draußen. Und tatsächlich.. 100m von unserer Wohnung ging der Zug. Also erst mal was essen! Wenn da nicht die Bierbude im Weg gewesen wäre...

Ein paar Kurze und einige Liter Bier später standen wir also immer noch an der Straße. Da stellte doch plötzlich ein alter Herr sein Bier neben mir ab. Nach ein paar Minuten holte er es sich wieder mit den Worten: "Bei euch, da ist mein Bier noch sicher!" Mein fragendes Gesicht muss ihn dazu gebracht haben mir weitere Einzelheiten zu nennen. Es gibt in Köln wohl Frauen die Bier leertrinken, dass andere an die Straße stellen. Auf die Frage wo wir herkommen und was wir hier machen würden, erklärten wir ihm was bis jetzt so passiert ist und wo wir herkamen. Er hielt uns für "total bekloppt" wie er sagte. Netter Typ eigentlich

Danach sollte es aber was zu essen geben. Wir liefen also los um ein Restaurant unseres Vertrauens zu suchen. Auf dem Weg fiel Lars ein, er könne doch schnell noch in die Wohnung pinkeln gehen. Ich wartete an der Straße und fand mich neben dem "Löschknechten Brühl" wieder. Die sahen so ähnlich aus wie ich, nur das sie sich wohl nicht verkleidet hatten. Es dauerte nicht lange, da sahen mich diese Typen, die alle mind. einen Kopf größer und doppelt so breit waren wie ich. Einer kam rüber und drückte mir auf meinen Bauch. Ich entgegnete ein trockenes "Jaaa.. das ist harte Arbeit!" Er guckte mich an und deutete auf seinen Bauch und meinte zu mir: "Nein, das ist ein Kissen was du hast. Der hier, der ist harte Arbeit!" Ich gratulierte ihm zu seiner Errungenschaft und wir gingen weiter. Glück gehabt eigentlich... 

Wir gingen also in die Innenstadt um bei Subway eine "Kleinigkeit" zu essen. Nach diesem Festmahl sahen wir das in der Nebenstraße de Zoch kütt. Nach wenigen Sekunden fiel uns auf.. hey den haben wir gerade schon mal gesehen. Naja egal, Hauptsache de Zoch kütt dachten wir uns und rein in den nächsten Kiosk den Kölsch Vorrat auffüllen. Das zog sich dann so bis 18 Uhr und wir beschlossen danach in die Wohnung zu gehen. Da war ja schließlich noch eine Pizza und eine Flasche Wein, die vernichtet werden wollte. Die Pizza war gut, aber zu meinem Erschrecken musste ich feststellen, dass der Wein lieblich war. Das kann doch keiner saufen...

Danach beschlossen wir die Sache ein wenig ruhiger angehen zu lassen. In etwa einer Stunde ging schließlich unser Zug. Noch schnell den Biervorrat aufgefüllt und auf in die Regionalbahn. Falls jemand mal nach Wuppertal fährt.. da liegt mein Rucksack. Der fuhr ohne mich weiter ^^

Die Rückfahrt verbrachte ich übrigens schlafend. War vielleicht doch zu viel :> Man wird ja nicht jünger.  

23.2.09 16:16

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